Spenden gehen aus Deutschland an das PAKT e.V. Freiburg Konto:
KONTOINHABER: PAKT e.V.
GLS Bank Bochum,
BIC: GENODEM1GLS
IBAN: DE96 4306 0967 7900 2737 00
Betreff: AS KARUANA
3. Juli
18 - 21 Uhr
Aufrichtung! Haltung zeigen, Widerstand erfolgreich machen, Mensch sein und Aktivismus jetzt leben!
Praktische Ubungen für Haltung und Rückrat mit Aktivist*innen aus dem Amazonas und PAKT e.V.
Gewaltfrei die Welt verändern und sich für ein gutes Leben für alle einsetzen.
Der Workshop unterteilt sich in drei Bereiche.
Best Practice Beispiele von As Karuana und dem Erfolg des gewaltfreien indigenen Widerstandes.
Gemeinsame Übungen mit Rhythmen und Stimme, um im Alltag gegen Rassismus, Diskriminierung und für Klimagerechtigkeit, Menschenwürde und ein gutes Leben für alle einzustehen.
Austausch und Zukunftsvisionen für eine bessere Welt entwickeln.
Infos und Anmeldung unter: kulturprojekte@gmx.de
Wo: Am Vogelhof, Schwarzwaldstraße 221, 79117 Freiburg
4. Juli
19 Uhr
OPEN-AIR-KONZERT
Schwarzwald trifft Amazonas
Konzert mit As Karuna Gerne Liegestühle mit bringen
Wo: Am Vogelhof, Schwarzwaldstraße 221, 79117 Freiburg
5. Juli
18 Uhr
OPEN-AIR-KONZERT
Freundschaftskonzert
Bei Freiburg stimmt ein, mit As Karuana, PAKT e.V. und dem Som do Brasil und der Georgischen Tanzschule Freiburg
Wo: Stadtgarten, Freiburg
6. Juli
13 Uhr
OPEN-AIR-KONZERT
Mit As Karuana – zum Tanzen und Chillen mit Rhytmen zum Widersetzen.
Wo:
Evangelischen Hochschule, Buggingerstr. 38, Freiburg
8. Juli
19 Uhr
Aus dem Leben einer Stammesführerin:
Nalva Borari, die Cacica der Boraris, erzählt.
Wo: Am Vogelhof, Schwarzwaldstraße 221, 79117 Freiburg
9. Juli
19 Uhr
Zwei starke Frauen und Ihr Leben. Neila und Nilma Borari, ihr Leben und Uberleben im Amazonas.
Erzählungen der Vorfahren und Menschen heute im Amazonas.
Wo: Am Vogelhof, Schwarzwaldstraße 221, 79117 Freiburg
11. Juli
11 - 13 Uhr
AGRIKULUR-FESTIVAL
Widerstand-Workshops im Escholzpark
Die indigene Frauengruppe As Karuana aus dem Amazonas berichtet begeistert von Ihren Wegen, Widerstand zu leisten.
Wo: Edith-Stein-Schule Freiburg,
Flower-Lounge
12. Juli
11 - 13 Uhr
AGRIKULUR-FESTIVAL
CAFÉ DER VERÄNDERUNG
Offenes Vernetzungstreffen für alle
Mit Rhythmen des Widerstands bei fairem Kaffee für Initiativen, Bildungsrefe-rent*nnen und Interessierte.
AUSTAUSCH zu (de-)kolonialen und solidarischen Strukturen mit As Karuana, PAKT e.V., Eine Welt Forum Freiburg, Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg.
Wo: Edith-Stein-Schule Freiburg,
Flower-Lounge
12. Juli
14 - 16 Uhr
AGRIKULUR-FESTIVAL
PANEL - Dekolonisier Deinen Teller
Ernährung selbstbestimmt und gerecht gestalten.
Mit Birgit Hoinle, Carolin Bersin, Maris Kodweiß. Patricia Illanes-Wilhelm (DEAB), Vandria Borari, u.a.
Wo: Edith-Stein-Schule Freiburg,
Flower-Lounge
12. Juli
20 Uhr
OPEN-AIR-KONZERT. //. AGRIKULUR-FESTIVAL
Indigene Musik mit As Karuna
Tanzen, hoffen und sich engagieren
Wo: Escholzpark, Freiburg
13. Juli
19 - 21 Uhr
Widerstand und Kampf.
Übungen für Protest und Haltung mit As Karuana.
Wo: Am Vogelhof, Schwarzwaldstraße 221, 79117 Freiburg
14. Juli
19 - 21 Uhr
Frauen und Protest.
Der Kampf der indigenen Frauen! Zeit für Austausch um Mut zu bekommen im Kampf für ein gutes Leben für alle..
Wo: Am Vogelhof, Schwarzwaldstraße 221, 79117 Freiburg
Ausstellung der Künstlerin Vandria Borari

Das Kunstwerk „Widerstand der Ahnen: Archäologische Stätte“ der indigenen Künstlerin Vandria Borari reflektiert kritisch die Auswirkungen der Agrarindustrie auf den Amazonas, insbesondere den Anbau von Sojabohnen in Monokultur. Dies beschleunigt die Entwaldung und verwandelt angestammtes Land in Zonen wirtschaftlicher Ausbeutung. 2021 war das Werk Teil der Gruppenausstellung „Die Anderen – Spuren des Kolonialismus“, kuratiert von Lucero Allegri, die von Oktober bis November im Kunstraum Kasko Basel stattfand.
Mit einem Ansatz, der Kunst, Erinnerung und Territorium miteinander verbindet, prangert das Werk an, wie der Vormarsch des Sojabohnenanbaus in Monokultur und anderer Agrarprodukte nicht nur den Wald zerstört, sondern auch heilige Stätten bedroht. Diese archäologischen Stätten bewahren materielle und symbolische Spuren der indigenen Kulturen, die die Region seit Jahrtausenden bewohnen. Diese Prozesse wirtschaftlicher Ausbeutung löschen Geschichte, Erinnerungen und traditionelle Lebensweisen aus und offenbaren gleichzeitig die Rolle des globalen Marktes bei der direkten Aufrechterhaltung und Förderung der Entwaldung.
Im Jahr 2025 wird diese Realität angesichts der Bedrohungen des Tapajós-Flusses, dem angestammten Land verschiedener indigener Völker, noch dringlicher. Das Dekret Nr. 12600 ebnete den Weg für die Privatisierung wichtiger Flüsse im Amazonasgebiet und diente den Interessen der Agrar- und Bergbauindustrie. Zu den geplanten Maßnahmen gehörte die Ausbaggerung des Flussbetts – ein Verfahren zur Entfernung von Sand und Vertiefung des Flusses, um die Durchfahrt großer Schiffe und Massengutfrachter zu ermöglichen.
Diese Maßnahme ist Teil eines umfassenderen Projekts zur Umwandlung des Tapajós in einen Logistikkorridor für den Transport von Agrarprodukten wie Soja und Mais für den Export, der Produktionsgebiete im Amazonasgebiet mit Seehäfen verbindet. In diesem Wirtschaftsmodell verliert der Fluss seine Bedeutung als Lebensraum und wird zu einer bloßen Infrastruktur für den Welthandel reduziert.
Die Ausbaggerung des Flusses zwischen Santarém und Itaituba hat bereits begonnen – ohne gültige Umweltgenehmigung und ohne vorherige, freie und informierte Konsultation der betroffenen indigenen Bevölkerung und traditionellen Gemeinschaften. Diese Situation verdeutlicht die Fortsetzung kolonialer Praktiken, die territoriale Rechte missachten und die Ökosysteme des Amazonas bedrohen.
In diesem Zusammenhang regt die archäologische Stätte „Ancestral Resistance“ zum Nachdenken darüber an, Flüsse als lebendige und rechtliche Einheiten anzuerkennen, ähnlich dem Whanganui River in Neuseeland, dem Ganges und der Yamuna in Indien und dem Atrato River in Kolumbien.
Gemeinsam für den Schutz des Regenwaldes
AS KARUANA waren im Juli 2024 zum zweiten Mal in Freiburg um auf Ihren friedlichen Kampf für den Erhalt ihres Lebensraums aufmerksam zu machen. Es war ihr Notruf in Europa.
Gemeinsam mit Menschen aus Sao Paulo, Japan und Freiburg fanden in Freiburg Gespräche zu Rassismus, Diskriminierung, Klimagerechtigkeit sowie dem friedlichen Kampf für eine bessere Welt statt.
AS KARUANA nahmen auch am World Child Forum teil und Vandria gab öffentliche Vorträge.
6 Monate später lebt der Stamm im dichten Rauch und hat kein Trinkwasser mehr. Kinder und alte Menschen sind bereits krank und in den viel zu warmen Flüssen schwimmen Millionen von toten Fischen. Der Regenwald brennt und mit ihm die Menschen.
100 Liter sauberes Wasser können für einen Monat ein Menschenleben retten.
Pakt e.V. hat bereits 1000 Euro für Trinkwasser überwiesen, aber es braucht mehr.
Schenkt auch ihr Leben durch den Kauf von Trinkwasser.
Spenden Sie bitte jetzt! Ihre Unterstützung hilft!
Spenden gehen aus Deutschland an das PAKT e.V. Freiburg Konto:
KONTOINHABER: PAKT e.V.
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IBAN: DE96 4306 0967 7900 2737 00
Betreff: AS KARUANA
Übernehmen wir Verantwortung!
Die AS KARUANA aus dem Amazonasgebiet bitten dringend um euere Hilfe. Sie brauchen Trinkwasser für ihre Völker. Der Wald brennt, das Wasser in den Flüssen hat über 32°. Menschen sterben, jetzt und heute!
Die Situation ist verheerend und spiegelt die schwere humanitäre Krise im Amazonasgebiet wider.
Die extreme Trockenheit der Flüsse, das Sterben von Fischen und Wassertieren, der Mangel an Trinkwasser und die hohe Luftverschmutzung sind Ausdruck der tiefgreifenden Klimaveränderungen, mit denen die AS KARUANA konfrontiert sind.
Die Spendenaktion ist von entscheidender Bedeutung bei der Beschaffung von Wasser, Nahrungsmitteln und Schutzausrüstung.
Es ist zudem wichtig, die Aufmerksamkeit zu verstärken und die Umweltkriminalität zu bekämpfen.
PAKT e.V. übernimmt konkret soziale Verantwortung, macht sich stark für Klimagerechtigkeit und sauberes Trinkwasser für alle Menschen!
Helft uns, die As Karuana zu unterstützen. Jeder gespendete Betrag rettet Leben!
Der indigene Frauenchor aus dem Amazonas „As Karuana“ ist im Mai 2024 auf Deutschland-Tour mit Musik, Vorträgen und Workshops. Sie begeistern und berühren mit Ihren Klängen, Liedern und Rhythmen. Sie werben damit weltweit und intensiv für den Schutz des Amazonaswaldes, der Flüsse und der indigenen Landschaften, Weniger als 5% der Weltbevölkerung sind Indigene.